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Mit Senftenberg verbindet man allgemein Bergarbeiterstadt, Braunkohle, Senftenberger See und ansonsten keine nennenswerten außergewöhnlichen Besonderheiten. Da verweisen unerwartet Hinweisschilder in der Stadt auf eine Festung mit Schloß. Überrascht suchen die Blicke die Umgebung allerdings vergeblich nach diesem Bauwerk ab. Neugierig geworden folgt man dann den Wegweisern und landet im Süden der Stadt vor einer grünen Insel, dem Schloßpark. Aber auch hier keine Spur von wehrhaften Wällen und Mauern. Erst wenn man unmittelbar vor dem Festungstor steht, präsentieren sich die nördliche Ansicht des Festungswalles mit zwei der typischen sternförmigen Bastionen und die verwitterten Mauern des Schlosses. Während der Sommermonate versinkt dieses Bauensemble aus der Renaissance fast vollständig im Grün der Parkanlage. So gesehen, muß in dieser Zeit jeder Neugierige die Festung Senftenberg für sich entdecken.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
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2,60 €
Die historische Annäherung an das Zisterzienserkloster Zinna ist stark mit dem Wirken eines engen Vertrauten Kaiser Friedrich Barbarossas, dem Magdeburger Erzbischof Wichmann verbunden. Obwohl heute in der Mark und im Lande Brandenburg liegend, stand das Gebiet des heutigen Zinna nach der Christianisierung in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts ursprünglich unter Magdeburger Herrschaft. Bis nach Jüterbog hatte sich Wichmann, ein glühender Kolonialist im Gefolge Albrechts des Bären, von der Börde her vorkämpfen können. Weiter versperrten ihm die Wettiner und Askanier den Weg.
Zu Beginn der sechziger Jahre des 12. Jahrhunderts setzte eine rege Bevölkerung dieses Landstriches ein. Bis aus den Niederlanden und Flamen zogen der Erzbischof und Albrecht Siedler nach dem Gebiet an und versuchten so, das Land mit aller Kraft zu kultivieren. Zur Unterstützung dieser Aufgabe schien Wichmann der Orden der Zisterzienser wie geschaffen.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Die Zisterzienser kamen auch bis in die Mark und formten sie allmählich zu einer Kulturlandschaft. Heute künden davon noch Reste ihrer Klosteranlagen. Hier in Neuzelle ragt daraus die Klosterkirche heraus, die in ihrem Inneren viele überraschen dürfte.
24 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Auf den Spuren des Mittelalters
„Wir müssen endlich einmal lernen, die Mark mit den Augen des Märkers anzusehen, nicht wie bisher als Italienreisende und Kosmopoliten, um uns selbst wie den Fremden das Gefühl für ihre herbe, aber charaktervolle Eigenart zu erschließen. Es ist kein Fehler, sondern ein Vorzug der Mark, daß sie keine fremden Stile prunkhaft in einer ihnen gar nicht entsprechenden Natur kultiviert hat, sondern nach Möglichkeit stets auf sich selbst stand. Sie ist kein Feiertagsgewand, sie ist ein Arbeitskleid.“ Brieger, L. (1912); S.VII
Im Südosten Berlins, inmitten einer idyllischen Seenlandschaft und direkt an der Spree, liegt der Hauptort des Landkreises Oder-Spree – die Stadt Beeskow. Waldgebiete, Wiesen und Weiden, vor allem aber die drei großen Seen, der Schwielochsee im Süden und Scharmützelsee und Storkower See im Nordosten ziehen das ganze Jahr Besucher in diese Gegend.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Während das Schloß mit seinen Renaissancegiebeln noch heute die platzähnliche Hauptstraße von Doberlug beherrscht, liegt die viel ältere Klosterkirche am Rande der kleinen Stadt. Als die Zisterziensermönche sich im 12. Jh. hier niederließen, gab es allenfalls eine kleine wendische Siedlung in der näheren Umgebung. Der Chronik des Thietmar von Merseburg zufolge vereinigte sich in “Dobraluh” im Jahre 1005 das Aufgebot Kaiser Heinrichs II. mit den Truppen der Herzöge Heinrich von Bayern und Jaromir von Böhmen, um gegen die Polen zu ziehen. Nahe der bedeutenden Ost-West-Verbindung von Torgau nach Spremberg und weiter nach Schlesien muß es also in der Niederung der Kleinen Elster ausgedehnte Wiesenflächen gegeben haben, die sich zum Sammeln der Truppen eigneten. Entgegen den gängigen Vorstellungen siedelten die Zisterzienserkonvente oftmals in oder am Rande größerer Rodungsflächen oder gar in der Nähe größerer Straßen und Ortschaften. Denn bei allem Verlangen nach “Weltabgeschiedenheit” mußten doch gewisse Grundvoraussetzungen für das wirtschaftliche Überleben der Neugründung gegeben sein. Nichtsdestotrotz blieb den Klöstern die mühevolle Aufgabe der weiteren Erschließung.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Mit der Herrnhuter Brüdergemeine ist der Name Graf Zinzendorf untrennbar verbunden. Wie eine eigentlich überkonfessionelle christliche Glaubensbewegung einen Ort prägte, kann heute noch in Herrnhut bewundern. Ein Besuch lohnt sich allemal.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Die verheimlichte Massenvernichtungswaffe
„Ein Verbrechen gegen Gott und die Menschheit“ nennt der US-amerikanische Friedens-forscher Doug Westerman den Einsatz von Uranmunition.
Seit dem Golfkrieg 1991 nutzt die US-Army unter stillschweigender Duldung der NATO-Verbündeten urangehärtete Bomben und Granaten. Eine Studie der britischen Atomenergiebehörde aus dem Jahr 1992 besagt, dass beim Einsatz von 40 Tonnen dieser Munition bis zu 500.000 Todesopfer im Irak durch radioaktive Verseuchung zu erwarten sind. Im Krieg 1991 wurden aber allein 320 Tonnen eingesetzt. Wie furchtbar mögen die Folgen der Uran-Waffen in Bosnien (1995), in Jugoslawien (1999) und im zweiten Irak-Krieg (2003) sein? Es gibt alarmierende Hinweise, dass vor allem in Afghanistan (von 2001 bis heute) und im israelischen Krieg gegen den Libanon (2006) auch mit höher angereicherten Sprengsätzen experimentiert wurde – mit der Zivilbevölkerung als Versuchskaninchen.
112 Seiten, broschiert
Wer in der Uckermark nach m,ittelalterlichen Spuren sucht, kommt auch an Angermünde nicht vorbei. Nicht zuletzt eine große Kirche kündet von ehemals größerer Bedeutung. Es lohnt sich auch heute noch ein Spaziergang entlang der Reste alter Stadtmauern und Kirchen.
20 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Hoffnungen und Enttäuschungen
Im Oktober 2009 wurde dem Präsidenten der USA der Friedensnobelpreis verliehen.
In der Begründung heißt es: „Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis für seinen außergewöhnlichen Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern. Das Komitee hat besonderes Gewicht auf seine Vision und seinen Einsatz für eine Welt ohne Atomwaffen gelegt. Obama hat als Präsident ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen.“
Manche sagen: Das ist zu viel der Ehre. Hier wurde der Preis an jemanden verliehen, der keinen Frieden gemacht hat. Das Sterben im Irak geht weiter, das Schlachten in Afghanistan wird intensiviert.
Sauermann untersucht das Phänomen Obama umfassend. Er sieht ihn in einem Balanceakt auf Messers Schneide: Hier die aggressivsten Fraktionen des US-Establishments, dort die Friedenssehnsucht seiner Wähler. Bilanziert werden Obamas große Auseinandersetzungen: die Gesundheitsreform, das Folterlager Guantanamo, der drohende Krieg gegen Iran, der Brandherd Afghanistan, die Abschaffung der Atomwaffen, das Verhältnis zu Russland.
Dieses Buch erscheint zur rechten Zeit.
112 S., broschiert
«Unsere Väter kannten nur Bier, und das ist das Getränk, das in unser Klima paßt» Friedrich II., König von Preußen und gelernter Bierbrauer.
240 Seiten, broschiert, viele Abbildungen
„Eine sehr interessante und überzeugende Theorie.
Wolfgang Eggert fliegt die Unglücks-777 in eine dunkle Welt
der Intrige, die tatsächlich existiert und von sehr bedrohlichen Männern kontrolliert wird.
Wir wissen, dass diese skrupellosen Gestalten bereits vorher viele unschöne Sachen getan haben.“
Captain Ross Aimer, Vorstandsvorsitzender von Aero Consulting Experts,
Flugsicherheitsexperte auf führenden amerikanischen TV-Netzwerken, darunter FoxNews
200 S., broschiert
Out of stock
Jemen, Sudan, Somalia und die Geostrategie der USA
Am Horn von Afrika bauen die USA die neueste Front ihres globalen Krieges auf. Der Kampf gegen den Terror ist nur der Vorwand, in Wirklichkeit geht es um Geopolitik und Rohstoffe. Im JEMEN unterstützen die USA und die fundamentalistischen Saudis den Kampf der Zentralmacht gegen die Demokratiebewegung und schiitische („proiranische“) Stämme. In SOMALIA verleumden die USA alle Gegner der von ihr installierten Regierung als „Al Qaida-Anhänger“. Das Land blutet aus, der Staat ist zerfallen.
Der SUDAN soll zerschlagen, die ölreichen Gebiete sollen abgespalten werden. Die USA unterstützen die Darfur-Rebellen Seite an Seite mit Gefolgsleuten Osama bin Ladens.
112 Seiten, broschiert
Dass der Mord an US-Präsident Abraham Lincoln 1865 keine Rache für die Niederlage der Südstaatler im Bürgerkrieg war, ist bisher sehr spärlich thematisiert worden. Ein großes Tabu muss dafür gebrochen werden.
Nicht zuletzt die unsägliche Diskussion über Edward Lee hat gezeigt, dass bis heute die Südstaatler als rückständig und rückwärts gewandt gelten. Die Nordstaatler dagegen seien die Zukunft der damaligen Zeit. Dass von Flocken eine der größten Politverschwörungen damaliger Zeit aufdeckt und dies in leicht lesbarer Form als Tatsachenreport dem geneigten Leser mitteilt, ist sein unschätzbarer Verdienst.
160 Seiten, gebunden, Pocket-Format (19 x 12)
Als Fontane hier einst vorbei pilgerte bot sich ein jämmerliches Bild. Das ehemalige Zisterzienserkloster in der brandenburgischen Uckermark war zum Schweinestall verkommen. Heute geben Garten und Klosterruine berühmten klassischen Konzerten ihre besondere Note.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Einst als Versuchsaufbau für ein Modellfort im wunderschönen Park von Sanssouci angelegt, sollte es die Antwort liefern auf die seinerzeit aufkommenden Brisanzgranaten. Die Fa. Krupp sollte liefern und dem Kaiser höchstpersönlich berichten. Das Modellfort fristete Jahrzehnte ein Schattendasein, obwohl es ein militärhistorisches Denkmal von europäischem Rang darstellt.
20 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Der einstige Schinkelbau kündet auch heute noch von der Genialität seines Schöpfers. Mitten in den Wäldern unweit von Binz, immer ein lohnendes Ziel bei Wanderungen auf Rügen, hoch im Norden Ostdeutschlands.
20 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Im Stile der großen Lesebücher liefert Dacic eine beeindruckende Momentaufnahme des Deutschlands der 90er Jahre. Debattiert wird um Krieg in Jugoslawien, Sinn und Unsinn humanitärer Interventionen und natürlich: Demokratie und Menschenrechte. Es gab viele Sieger auf westlicher und östlicher Seite: Nato, USA, Deutschland, Kosovo-Albaner, Kroaten, Slowenen usw. Nur der Verlierer stand von vornherein fest: die Serben.
Der Autor
Dr. med. Živojin Dacic, geb. 1931 in Niš, Serbien, studierte Medizin in Serbien und Deutschland, wo er seit 1955 ansässig ist. Bis zu seiner Pensionierung war er als Arzt tätig, lebt heute in Tübingen.
424 S., Softcover
Um sich vor den Feinden zu schützten, bauten die Slawen einst mächtige Anlagen. Ein Burgwall aus Stein, Holz und Erde umgab vieler ihrer Siedlungen und Heiligtümer. Der Nachbau eines solchen Burgwalls befindet sich heute im mecklenburgischen Groß Raden.
20 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Isolde Rösler: Schloss und Festung Senftenberg
Isolde Rösler: Schloss und Festung Senftenberg